Drei
Teams standen im Finale, dabei konnte das Herrenteam ihre Chance
wahrnehmen und sich den Weltmeistertitel sichern. Die Damen sowie das
Mixed-Team (+40) gewannen Silber und ein dritter Platz geht auf das
Konto der Herren (+40).
Jenny Zeyen
Dabei startete die luxemburgische Damenmannschaft noch mit zwei
Niederlagen gegen die mitfavorisierten Teams aus Deutschland und Japan
in das Turnier. Doch nach diesen beiden Rückschlägen steckte man nicht
auf und kämpfte sich wieder zurück. Im Finale gegen Deutschland sah es
dann im ersten Satz so aus, als würde Luxemburg keine Chance haben
(13:25), doch auch hier gab man nicht auf und gewann den zweiten
Durchgang knapp mit 25:23. Die Favoritinnen aus Deutschland erwiesen
sich im entscheidenden Satz dann doch als zu stark, konnten zu viele
Angriffe der luxemburgischen Damen abwehren. „Im zweiten Satz haben
wir gesehen, dass unsere Gegnerinnen auch Fehler machten und nervös
wurden. Leider hat es dann doch nicht gereicht. Ein wenig bin ich schon
enttäuscht, freue mich aber auch über den zweiten Platz“, erklärte Spielführerin Danièle Faber-Ries nach dem Endspiel. Was
bei den Damen nicht klappte, sollte bei ihren männlichen Kollegen nur
kurz darauf viel besser laufen. Auch die luxemburgische
Herrenmannschaft musste im Finale gegen den Favoriten aus Deutschland
antreten. Luxemburg wirkte dabei von Beginn an hochmotiviert. „Geliebäugelt
hatten wir ja schon mit dem Titel, da diese WM in unserem Land
stattfand und so auch alle Spieler zur Verfügung standen. Hierfür haben
wir anderthalb Jahre trainiert“, erklärte Kapitän Ben Ewers. Hatte
man noch in sämtlichen Vorbereitungsturnieren gegen Deutschland
verloren, so wollte es die luxemburgische Delegation vor heimischer
Kulisse wissen und siegte in überzeugender Manier in zwei Sätzen. „Der
Sieg war auf keinen Fall so deutlich, wie es aussah. Wir waren doch
ziemlich nervös und wussten, dass bei ein, zwei leichten Fehlern der
Gegner wieder rankommen kann, so etwas kann sehr schnell passieren“,
fügte Ewers hinzu. Nicht nur auf sportlicher Ebene war die
Indiaca-Weltmeisterschaft für Luxemburg ein voller Erfolg. Auch
organisatorisch lief alles reibungslos und der Zuschauerandrang
überraschte alle. Nach Meinung von Jean-Marie Laubach, Präsident des
Organisationskomitees, kann man mehr als zufrieden sein. Denn bereits
am ersten Qualifikationstag am Mittwoch fanden knapp 200 Zuschauer den
Weg nach Ettelbrück. An den beiden darauf folgenden Tagen zählte man
jeweils zwischen 300 und 400 Zuschauer. Doch zu den beiden
Finalspielen der luxemburgischen Damen- und Herrenmannschaft übertraf
der Andrang alle Erwartungen, denn die Sporthalle in Ettelbrück war
rappelvoll. Nicht nur die Organisatoren, sondern auch die Spieler
zeigten sich hocherfreut über die überragende Stimmung, die zusätzlich
motivierte.
Die Finalergebnisse
Herren Open: Luxemburg - Deutschland 2:0 (25:18, 25:23) Luxemburg: B. Angelsberg, P. Assel, A. Derneden, M. Derneden, B. Ewers, R. Mangen, C. Reinig, D. Sauber, C. Trierweiler, B. Urbing Damen Open: Luxemburg - Deutschland 1:2 (13:25, 25:23, 15:25) Luxemburg: T. Albers-Kinn, S. Beckené, N. Bill, D. Faber-Ries, J. Petry, L. Petry, E. Puraye, C. Steinbach, T. Theis-Hubert Mixed Open: Deutschland - Estland 2:0 (25:19, 25:20) Platz 5: Luxemburg Damen Senior: Deutschland - Schweiz 2:0 (25:22), 25:19) Platz 5: Luxemburg Herren Senior: Deutschland - Estland 2:0 (25:22, 25:19) Platz 3: Luxemburg Mixed Senior: Deutschland - Luxemburg 2:0 (25:14, 25:16) Luxemburg:
J.-L. Beckené, C. Bertemes, G. Faber, J.-M. Faust, J. Schmitz, A.
Weber, C. Faust-Schackmann, M.-J. Herman-Meyer, P. Jacobs-Zenner, M.-L.
Kinn
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